Cham und Umland
Kontaktgruppe für Schwerhörige
Mitglied im Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten Mitglied beim BayCIV
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Arten von Schwerhörigkeit : 
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Grundsätzlich   unterscheidet   man   zwei Arten   der   Schwerhörigkeit:   die   Schallleitungs-   sowie   die Schallempfindungsschwerhörigkeit. Die   meisten   Schwerhörigen   hören   nicht   nur   einfach   leiser,   sondern   auch   anders.   Darunter   gibt es einige Betroffene die außerdem zeitlich verzögert oder stark verzerrt hören. Andere    wiederum    nehmen    zwar    Geräusche    und    Töne    der    Umwelt    wahr,    dafür    tritt    die Schwierigkeit, diese in sinnvolle Höreindrücke umzusetzen, in den Vordergrund. Bei   der   Schalleitungsschwerhörigkeit   sind   die   mechanischen   Teile   des   Hörsinnesorgan,   die für   die   Schallzuleitung   zum   Innenohr   zuständig   sind,also   Ohrmuschel,   Gehörgang, Trommelfell und Gehörknöchelchen, geschädigt oder gestört. Die Symptome dieser Ursache lassen sich in etwa mit verstopften Ohren vergleichen. Der   Höreindruck   ist   leiser   aber   der   gesamte   Frequenzbereich   ist   noch   wahrnehmbar.Das   heißt es sind Einbußen bei der Lautstärke aber nicht in der Qualität vorhanden. Eine    leichte,    vorübergehende    Form    einer    Schalleitungsschwerhörigkeit    ist    wohl    Vielen vertraut:Bei   einem   Schnupfen   oder   Tubenkatarrh   kommt   es   zu   keinem   Druckausgleich   im Mittelohr, was die Schalleitung einschränkt, man hört gedämpft, so als wenn Watte im Ohr ist. Die    Schalleitungsschwerhörigkeit    kann    mit    Hörgeräten    und    manchmal    auch    mit    einer Operation wiederhergestellt werden. Anders   verhält   es   sich   bei   der   Schallempfindungsschwerhörigkeit.    Hier   liegt   ein   Defekt   im Innenohr,   am   Hörnerv   oder   im   Gehirn,   dem   Hörzentrum,   vor.   Bei   der   Schallempfindungs- schwerhörigkeit   im   Innenohr   sind,   je   nach   Grad   der   Hörschädigung,   die   Haarsinneszellen   für bestimmte   Frequenzbereiche   nicht   mehr   intakt.   Der   Hörnerv   empfängt   hierfür   keine   Impulse mehr, die er zum Hörzentrum ins Gehirn weiterleiten kann. Ein   Verstehen   der   Sprache   nur   über   das   Hören   ist   somit,   je   nach   Ausmaß,   erheblich   ein- geschränkt,   bzw.   unmöglich.   Das   Hörgerät   kann   in   solchen   Fällen   zwar   die   noch   hörbaren Frequenzen   in   der   Lautstärke   erhöhen,   jedoch   nicht   solche   Laute   ersetzen,   für   welche   die abgestorbenen Haarsinneszellen zuständig sind. Da     eine     Schallempfindungsschwerhörigkeit     oder     Innenohrschwerhörigkeit     nach     dem derzeitigen   Stand   der   Medizin   nicht   heilbar   ist,   stellt   diese   große   Probleme   für   die   Betroffenen dar.    In    den    meisten    Fällen    ist    bei    einer    Innenohrschwerhörigkeit    auch    die    Lautstärke Empfindung   herabgesetzt.   Dies   kann   bis   zu   einer   an   Taubheit   grenzenden   Schwerhörigkeit führen, der so genannten Resthörigkeit. Die   kombinierte   Schwerhörigkeit   ist   die   Mischform   von   Schallleitungs-   und   Schallempfindungs- schwerhörigkeit. Sie kommt vor allem im Alter sehr häufig vor. Von   Ertaubten   spricht   man   dann,   wenn   der   Hörgeschädigte   erst   nach   dem   Spracherwerb   sein Gehör ganz oder bis auf minimale Hörreste, verloren hat. Unter   Umständen   können   diese   Hörreste      durch   Hochleistungshörgeräte   noch   ausgenutzt werden.   Zusätzlich   kann   durch   einen   kompetenten      HNO-Arzt   festgestellt   werden,   ob   die Versorgung mit einem Cochlear Implantat ( CI) eine Hörverbesserung bringen würde. Der Hörnerv muss dafür aber intakt sein